Die Maya-Kalender

 

Die Maya – oder wie sie selber sagen: die Lehrer, die einst von den Plejaden gekommen sind und die damit begonnen haben, die Zeit zu messen – schufen 20 "Kalender", d.h. sie lebten mit 20 rhythmischen Zyklen.

Die Astronomen waren Eingeweihte und grosse Visionäre. Sie verbanden sich mit der kosmischen Energie, um die geistigen Wahrheiten zu erfahren, und erkannten dabei, dass alles in der Natur zyklisch verläuft. Über Jahrtausende hinweg haben sie makro- und mikrokosmische Zyklen beobachtet: sie studierten die Zyklen des Universums, des Sonnensystems, der Erde, der Menschen, der Pflanzen (v.a. des Mais) und sogar der Insekten. Für die Beobachtung des Verlaufs der Gestirne bauten die Maya Observatorien; das heute bekannteste befindet sich in Chichén Itzá, daneben kennt man z. B. die von Mayapán oder Uaxactún, aber es müssen Tausende gewesen sein.

Die spanischen Eroberer und mit ihnen die katholischen Kirchenleute sahen die Kalender-Wissenschaft als Teufelszeug (sie verbrannten ja auch fast alle Codices / Maya-Bücher), so dass die Kalenderpriester ihre Arbeit nur im Verborgenen und unter Todesgefahr weiterführen konnten. Von den 20 Kalendern sind den heutigen Forschern und überhaupt der modernen Welt nur einige wenige bekannt, und über 5 Kalender dürfen die Kalender-Priester der heutigen Maya bis jetzt überhaupt noch nicht reden (wir kennen nur deren Namen).

Die bekanntesten Zyklen sind

- das Sonnenjahr Ab' (guatemaltekisch Maya) bzw. Haab (yukatekisch Maya) mit 365 Tagen,

- der rituelle Kalender Cholq'ij (guatemaltekisch Maya) bzw. Tzolk'in (yukatekisch Maya) mit 260 Tagen,

- sowie die Kalenderrunde, die aus Ab' und Cholq'ij resultiert und eine Dauer von fast 52 Jahren aufweist. 

Eine ganz spezielle kulturelle Hochleistung stellt die sogenannte "Lange Zählung" (Long Count, Cuenta Larga, Choltún) dar, mit der eine Datumsangabe innerhalb eines Zeitraums von 5125 Jahren (= 5200 Tun-Jahre à 360 Tage) auf den Tag genau festgelegt werden konnte.

Ein weiterer Zyklus, der hier beschrieben werden soll, ist das Katun-Rad bzw. der Short Count, das/der auf Tun-Jahren mit 360 Tagen und Katun-Jahren von nicht ganz 20 Jahren in unserem gregorianischen Kalender aufgebaut ist. Dieses Katun-Rad wird auch als "prophetischer Kalender" bezeichnet.

 

Für die speziell Interessierten habe ich Angaben zu den 20 Kalendern von drei verschiedenen Quellen zusammengestellt (siehe pdf):

 


 

Unterkategorien:

 

       
Cholq'ij / Tzolk'in

siehe auch:

  'Ab / Haab   Kalenderrunde + Jahresträger

siehe auch:

  Long Count   Katun-Rad / Short Count
monatliche Kalenderblätter        Der Grosse Uayeb        
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Tagesenergien    

 

 

 

 

 

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