Die Maya

 

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Die Maya hatten eine grossartige und geheimnisvolle Hochkultur geschaffen, die in der Zeit vor Christus begann und sich in verschiedenen Epochen bis in die Zeit der spanischen Eroberer erhielt. Die Herkunft der Maya und die ersten Anfänge ihrer Kultur sind für die Wissenschaftler immer noch ungeklärt, aber aus einem spirituellen Geschichtsverständnis heraus kann man sie als Einwanderer von der in mehreren Schüben untergehenden Atlantis verstehen.

Das Maya-Land umfasste die Buschlandschaften der Halbinsel Yucatán, die riesigen tropischen Regenwälder südlich davon, im zentralen Maya-Land, und das Hochland ganz im Süden. Heute machen 5 politische Länder dieses Maya-Land aus: Mexico (Yucatan, Quintana Roo, Campeche, Tabasco und Chiapas), Guatemala, Belize, der westliche Teil von Honduras und der westliche Teil von El Salvador. Mit einer Fläche von rund 350‘000 km kann das Maya-Land grössenmässig etwa mit Deutschland verglichen werden kann.

Die frühe Präklassik wird ab 3000 v.Chr. gerechnet, die Zeit der grössten Kulturblüte kann man in die Zeit von 200-900 n.Chr. datieren, und ­– nach dem sogenannten „Maya-Kollaps“ – folgte eine postklassische Zeit (bis ca.1500), in der in manchen Städten ein Einfluss toltekischer Einwanderer sichtbar wird. In der Zeit des „Kollaps“ wurden viele Städte – manche ganz plötzlich – aufgegeben. Wahrscheinlich haben Dürren und Bodenverarmung zu der Aufgabe der grossen Ballungszentren geführt, aber es gibt auch viele andere Theorien zu dieser Thematik. In New-Age-Kreisen wird manchmal behauptet, die Maya seien zu dieser Zeit „verschwunden“ – aber die Entstehung neuer Städte im Maya-Land widerlegen diese Spekulationen klar.

Die Maya bauten Hunderte, wenn nicht Tausende von Städten, manche riesengross, so hatte z.B. das berühmte Tikal eine Fläche von rund 65 km2, wovon ca. 16 km2 das eigentliche Zentrum bildeten. Rund 3000 Gebäude sind dort nachweisbar ­- aber die Häuser der einfachen Bevölkerung, die in den Aussenbezirken der Stadt lebten, haben oft keine Spuren hinterlassen, da sie aus vergänglichem Material gebaut waren. In Tikal rechnet man mit einer Bevölkerung von 200’000 Menschen. – Andere grosse, mächtige Stadtzentren waren u.a. Palenque, Copán, Calakmul, Chichen Itza, Uxmal und viele andere.

Wie viele Maya-Städte heute noch unentdeckt verborgen in den Wäldern liegen, kann man nur ahnen, denn die Natur hat die Städte, wenn sie aufgegeben worden waren, regelrecht verschlungen.

 

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Modell des Zeremonialzentrums der Stadt Tikal   Nur die höchsten Pyramiden ragen über den Dschungel hinaus (Tikal)
     
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Die Magierpyramide von Uxmal   Der sogenannte "Palast" in Palenque, mit seinem einzigartigen Turm
     
     
     

 

Die Maya gründeten  mit ihren unvergleichlichen Schöpfungen in der städtebaulichen Architektur, mit ihren herausragenden Kenntnissen in Astronomie/Astrologie, dem einzigartigen Schriftsystem, einer fantastischen Meisterung der Mathematik und weiteren kulturellen Errungenschaften eine Hochkultur, über die wir nur staunen können. Und trotz der unermüdlichen Erforschung und den zahlreichen Entdeckungen durch die Archäologie, Altamerikanistik und anderer wissenschaftlicher Disziplinen v. a. von Seiten der Amerikaner und Europäer, bleibt diese Kultur – besonders durch ihre geistige Grösse – noch rätselhaft.

Zur Zeit leben noch rund 6 Millionen Maya im immer noch gleichen Gebiet. In Guatemala bilden die Maya die Mehrheit der Bevölkerung (ca. 60-80%). Ein langer Bürgerkrieg zwischen Regierung und paramilitärischen Guerilleros kostete im 20. Jh. sehr vielen Maya das Leben, obwohl sie sich nie auf eine der beiden Seiten stellten und mit dem ganzen Konflikt nichts zu tun hatten.

 

weiterer Text u. Bilder folgen bald ...

 

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